Einen Tag waren wir auf der Rolling Pin Convention. Im Areal Böhler bei Düsseldorf trifft sich einmal im Jahr, was in der Gastronomie Rang und Namen hat — und daneben ein paar Tausend, die einfach ihren Beruf gut machen wollen. Wir gehören zur zweiten Sorte.
Was man dort sieht
Verschiedene Bühnen, den ganzen Tag Programm. Vorne wird gekocht, erklärt, diskutiert, dahinter drängen sich Fotografen um die Kochstationen. Dazwischen eine Halle voller Aussteller: Produzenten, Lieferanten, Manufakturen, die zeigen, was es Neues gibt.

Man kommt mit vollem Kopf raus. Und mit Notizen auf dem Handy, die man am nächsten Tag erst einmal sortieren muss.

Was uns geblieben ist
Am längsten standen wir vor der Fischtheke. Steinbutt, Wolfsbarsch, Rotbarben, Austern, Venusmuscheln — nebeneinander auf Eis, in einer Qualität, wie man sie sonst selten in die Hand bekommt. Genau das ist der Grund, warum man auf so eine Messe fährt: Man sieht Ware, statt sie im Katalog zu bestellen.

Dazu ein paar Handgriffe aus den Kochdemonstrationen, über die wir in Ruhe nachdenken müssen. Manches davon passt zu dem, was wir machen. Manches nicht.

Was daraus wird
Wir versprechen an dieser Stelle nichts. Aber ein paar Ideen nehmen wir mit in unsere Küche, und wenn davon etwas taugt, steht es irgendwann auf der Karte. So läuft das bei uns: erst ausprobieren, dann anbieten.
Wer wissen will, was dabei herauskommt, schaut am besten ab und zu bei uns vorbei. Oder auf die Tageskarte.
